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Albgut
Ein Land vor 100 Jahren
Google oder Amazon: müssten ihre Nutzungsströme anonymisieren und hätten keine Möglichkeit mehr, das Verhalten ihrer Nutzer so umfassend zu analysieren,

Du gehst davon aus, dass Seitenbetreiber und Provider verschiedene Entitäten sind, das ist aber nicht immer so, z.B. T-Online. Die sind einerseits ein Provider, und speichern dort IP-Adressen und Bestandsdaten und andererseits auch ein Portalbetreiber mit Suchmaschine und Artikeln, wie z.B. Gesundheitsratgeber (http://www.t-online.de/ratgeber/gesundheit/) und speichern dort Seitenaufrufe. Die können die Daten also einfach zusammenführen.

Ein anderes Beispiel ist z.B. direkt hier dein Blog. Ich kann in der Kommentar-Maske meinen Namen eingeben (mach ich aber nicht :) ). Der Kommentar wird vermutlich mit der IP-Adresse zusammen geloggt. Damit hast du eine Zuordnung von IP zu Name, die du bei späteren Seitenaufrufen nutzen kannst. Natürlich kann es sein, dass sie die IP mal ändert oder verschiedene Personen die selbe IP nutzen, aber das hängt vom speziellen Fall ab. Und wenn du einfach alles loggst, dann loggst du die Fälle, wo die IP tatsächlich ein festes personenbezogenes Datum ist, auch mit.

Das Beispiel der Telekom und ihrer zusätzlichen Dienste ist interessant, denn es zeigt etwas ganz anderes: zur Identifizierung des Nutzers ist keine Speicherung von IP-Adressen nötig. Das geht vollkommen in Echtzeit, und das macht die Telekom auch (oder hat es gemacht, genauen Status kann ich im Augenblick nicht prüfen): wer über einen Telekom-DSL-Anschluss deren Video-Portal aufruft, erhält gleich seine Login-Daten vorausgefüllt. Man kann und sollte das doof finden, es zeigt aber: Zur Verknüpfung der Daten ist keine Protokollierung nötig. Wenn sie die Daten verknüpfen wollen, können sie diese verknüpfen.

Wenn Du Deinen Namen angibst, dann habe ich Deinen Namen. Mit der IP-Adresse hat das aber nichts zu tun, und wenn ich Dich tracken will, dann kann ich das ganz anders und viel sinnvoller machen, denn morgen oder in einer Stunde oder in fünf Minuten hast Du vielleicht eine andere IP-Adresse. Abgesehen davon weiß ich immer noch nicht ob der angegebene Name stimmt. Aber auch das hat mit IP-Adressen nichts zu tun. Anders gesagt: wenn man annimmt, dass durch die Eingabe eines Namens die Speicherung von IP-Adressen rechtswidrig wird, dann wäre auch das Setzen und Abfragen eines Cookies rechtswidrig. Oder die Anmeldung auf dieser Webseite mit einem beliebigen Verfahren -- denn in allen Fällen ist es theoretisch möglich, alle Zugriffe die mit der gleichen IP-Adresse/Cookie/Zugangsdaten kamen, mit der Eingabe des Namens unter dieser IP-Adresse/Cookie/Zugangsdaten zu verknüpfen. Der Unterschied: Cookies und Zugangsdaten sind stabil. Die IP-Adresse nicht, diese Zuordnung ist immer noch nur relativ locker.

Sprich: wenn man verhindern will, dass durch die Eingabe eines Namens bei einer Webseite der Webseitenbetreiber weiß, dass jemand der diesen Namen angegeben hat bestimmte Dinge getan hat, dann muss man die Eingabe des Namens verbieten.

IP Adressen ändern sich bei vielen schon eine Weile nicht mehr "ständig" und werden deswegen in Tracking-Profilen wieder mit aufgenommen. Cookies allein werden immer seltener genutzt. Und der schwammige Hinweis auf "andere Tracking Mechanismen" beinhaltet meistens eben die Aufnahme der IP-Adresse mit ins Profil.

Bei Kabel Deutschland halten die IP sechs Monate und mehr. Das gilt dort für IPv4. Andere Anbieter tauschen IPv6 gar nicht aus.

Wenn man nun das IP-Tracking nicht in den Vordergrund stellt und es nur als Bestandteil eines User-Profils betrachtet kann man sich auf ein anderes Problem konzentrieren. Und das ist nämlich auch nicht das Tracken von Login-Usern bei Amazon oder Google, sondern das DriveBy Tracking von Ad-Dienstleistern auf einem Großteil der Seiten. Dafür muss man sich nur mal Ghostery installieren, um zu sehen, was und wer von einem Profile erzeugt. Und die IP-Adresse ist bei den eingesetzten Technologien ein wichtiger Scoring-Faktor, um den User innerhalb kürzerer Zeiträume mit hoher Wahrscheinlichkeit wiederzuerkennen. Denn die "anderen Tracking-Mechanismen" erzeugen einen Hash aus Fingerprints, die durch die IP-Adresse gegen einen kleineres Bucket geprüft werden können, als ohne IP Adresse.

Nebenbei, die Profile sind meistens sehr wohl personenbeziehbar. Ob mit oder ohne IP Adresse (die es ab, wie oben aufgeführt deutlich einfacher macht), denn die großen Ad-Tracker haben eine Menge Kooperationspartner, um die Profile mit Betreiber Accounts zu verquicken. Man muss nur einen Blick auf Disqus werfen, dann weiß man wo von ich spreche...

Somit ist die vorgeworfene "Schreierei" bei IP Adressen vielleicht etwas plakativ, aber keinesfalls falsch. Die IP ist ein erheblicher Faktor zum identifizieren eine Nutzers oder einer Nutzergruppe, die in Kombination mit anderen Faktoren eine nahezu 100% Trefferquote zur Personenidentifizierung bietet. Noch problematischer ist allerdings, dass die Tracker-Firmen Zugang zu Accounts zigtausender WebSite-Betreiber haben, um die Profile mit persönlichen Daten zu verquicken. Single-Sign-On sei Dank.

Ich hatte da auch mal einen "Patrick", ist schon etwas länger her: http://meingottundmeinewelt.de/2007/10/07/das-siegel/

Der "Patrick" aus meinem Test war nicht sehr schlau, ob dies wohl der gleiche wie deiner ist? ;O)

Sorry, ich habe noch etwas vergessen.

Du fragst ob es "große Unkenntnis oder Show" ist, ich glaube beides. Seit mehreren Jahren versucht er sich am Thema Datenschutz ohne Erfolg. Einerseits möchte er IP-Adressen verbieten und gleichzeitig veröffentlicht er vertrauliche polizeiinterne Dokumente. Da scheint Dummheit mit Geltungsbedürfnis gepaart zu sein.

...und dann hat ihre Hardware ne V6 Adresse und der Pirat doch noch Recht.

Verschwurbelt alle ihr seid.

Nein, bzgl. IPv6 haben in der Zwischenzeit so gut wie alle Geräte die Privacy Extensions nach Ralph Lauren Black Label Lederwedges in Schwarz QldYu
aktiv. Und die Provider sollten den Präfix verwürfen, das kann man i.d.R. aber auch zur Not selbst machen. Wenn jemand Nutzer Tracken will, verlässt er sich nicht darauf, sondern auf die für diesen Zweck viel besseren Methoden.

Es gibt viele Methoden für das Tracking, Cookies sind immer noch mit das wichtigste Instrument – zumal man weniger die Leute die sich dem Tracking entziehen wollen haben will, sondern vor allem die anderen und die Masse. Cookies kann man löschen – die IP-Adresse kann man aber auch wechseln: Verbindung kappen. Nichtsdestotrotz: die IP-Adresse ist nicht eindeutig genug, denn hinter einer IP-Adresse können beliebig viele Rechner und beliebig viele Menschen stecken. Viel zu schlecht zum Tracking. Aber eben ein Mittel bei der Missbrauchsbekämpfung.

Für IPv6 gilt das gleiche.

Die Kritik an Tracking-Unternehmen und Tracking-Diensten unterstütze ich und sie ist weitgehend korrekt. Die Speicherung der IP-Adresse ist dabei aber kein relevantes Element.

IP-Adressen sind aber ein relevantes Instrument zur Missbrauchsbekämpfung.

Patrick hat das BMI verklagt. Das BMI ist nun kein Tracking-Unternehmen und das BMI hat auch keine Möglichkeit festzustellen, wer hinter einer IP-Adresse steckt. Bei der Webseite vom BMI ist das auch vollkommen irrelevant. Was meint ihr denn, warum das BMI IP-Adressen in ihren Server-Logs speichert, außer zur Missbrauchsbekämpfung? Die (und die anderen Ministerien) bräuchten sich den Stress von Gerichtsverfahren bis zum BGH doch gar nicht geben, wenn das dafür nicht relevant wäre (und alle anderen Anwendungszwecke außer der Missbrauchsbekämpfung) kommen beim BMI eh nicht in Frage.

Dann können wir ja auf TOR und VPN verziechten und müssen uns niemals mehr sorge vorm Abmahnanwalt machen. Denn IPs sind zur Identifizierung von Personen ja soooo ungeeignet....

Wenn es um IP Speichern geht, habe ich den eindruck das dort immer über Unterschiedliche Sachen geredet wird.

1. IPs in Serverlogs, kurzzeitig sicher notwendig aber ob die für >12h gebraucht werden, sicher nicht. 2. Tracking auf der Seite, geht auch gut mit den Serverlogs und da ist die IP recht brauchbar, selbst bei TOR ändert die sich nicht dauern und mit zusätzlichen informationen kann genau nachvolzogen werden was die Person gemacht hat. 3. Bundesbehörden, sie haben schon mal getrackt und mußten es zugeben und hatten sich die Namen hinter den IPs besorgt, benachrichtigt wurde wie fast immer (fast) keiner (https://netzpolitik.org/2007/bka-speichert-ip-adressen-seit-2001/). Die Schnittstellen hierfür wurden immer weiter automatisiert, die Anzahl der Anfragen wir auch immer höher. Für Bundesbehörden kann daher gesagt werden, sie können es zuordnen. 4. ISP Solange die Verbindung bestehen bleibt haben sie irgentwo eine Verbindung Anschluß/IP. Hiernach brauchen sie sie nicht, was für Missbrauch möchte man da bekämpfen, Spam geht in Echtzeit, da hat der Admin die Daten, aber im nach hinnein? Vor drei Tagen haben sie eine Spamwelle gemacht? Macht keiner, ist daher unnötig. Wer so etwas über Tage machen möchte kann in den alten Daten die IP gehen einen Hash austauschen. Was wird aber gemacht? Automatisch wird eine Verknüpfung von IP zur Person zur Verfügung gestellt wodurch die IP Personen bezogen wird (vieleicht nicht genau einer aber im normalfall nicht so viele). Das so etwas aber vorgehalten wird und es nicht aus den logs extra herraus gesucht wird zeigt schon wie viele anfragen in welcher zeit sie beantworten.

Was sagen IPs aus, auf dem ersten blick nicht all zu viel, den ISP als auch die Stadt bekommt man schon raus. Mit zusätzlichen Informationen wie Keckse, Client, besuchte Seiten wird es immer genauer, bzw man kann immer mehr Personen ausschließen. Vermutlich wird 100% nicht erreichen, aber das geht selbst mit einem Foto nicht.

Alles was unnötig gespeichert wird, wird missbraucht, Kontrolle gibt es nur auf dem Papier. Serverlogs für Admins ja, alles andere Nein.

TOR und VPN haben ganz andere Anwendungsfälle. Ein VPN sollte man in öffentlichen WLAN-Netzen nutzen, um zu verhindern, dass der Netzbetreiber oder ein anderer lokaler Nutzer alles mitlauscht. Es wird auch von Firmen, Behörden und Organisationen genutzt, um Mitarbeitern Zugang zu Systemen zu bieten, die nicht öffentlich erreichbar sind – sondern nur über ein „virtuell privates Netzwerk“. VPNs haben also primär für Sicherheit und Vertraulichkeit der übertragenen Daten zuständig.

Man kann VPNs auch nutzen, um sich beispielsweise eine IP-Adresse aus einem anderen Land zu geben und so regionale Beschränkungen einzelner Webseiten (z.B, der Unterhaltungsindustrie) zu umgehen.

Zu Abmahnungen und der Abmahnindustrie habe ich an anderer Stelle (Seite 24) schon einiges geschrieben, mit IP-Adressen in Server-Logs hat das zu tun.

In diesem Punkt hast Du Recht.

Das ist schlicht falsch, aber was führt Dich zu dieser Behauptung?

Auf kleinen privaten Webseiten mag man durchaus interessante Erkenntnisse ziehen, wie „irgendein Nutzer hat gerade die Startseite aufgerufen, danach die Unterseite mit den Hobbys und dann das Gästebuch und dann war er weg“. Das geht sogar mit größeren Seiten. Es gibt aber für den Webseitenbetreiber a) keine Möglichkeit, die Identität des Nutzers herauszufinden (mit Tor schon gar nicht) und b) ist bei Profilbildung etwas ganz anderes gemeint.

Du verwechselst „Bundesbehörden“ mit „Strafverfolgungsbehörden im Zuge eines Strafverfahrens“. Du schreibst selbst, dass sich so etwas automatisieren lässt. Und genau daher braucht eine Strafverfolgungsbehörde im Zuge eines Strafverfahrens wie in dem dargestellten Fall keine Protokollierung sondern kann die gezielte Sammlung direkt durchführen und direkt abfragen.

Dass das in dem von Dir verlinkten Fall gänzlich dämlich und aus vielen Gründen zu verurteilen war und ist ändert nichts daran, dass es sich dabei um etwas ganz anderes handelt.

Verzeihung, aber bei so viel zur Schau getragener Unkenntnis frage ich mich schon …

Spam-Bekämpfung geht nicht in Echtzeit, Du kannst ja mal die Abuse-Abteilungen verschiedener Provider befragen. Und es geht nicht nur um Spam sondern (aus Sicht von Access-Providern) auch viele weitere Formen von Angriffen und Missbrauch. Beim Access-Provider kommen entsprechende Meldungen i.d.R. Tage später an. Aber um diesen Bereich geht es hier eigentlich gar nicht. Es geht hier nicht um die Diskussion über die Speicherung von IP-Adressen beim Access-Provider ( Columbia Ventrailia Ii Outdry Damen Trekking amp; Wanderhalbschuhe Rot Sunset Red/white 683 40 EU BL1753 nYMTuUJOBK
), sondern darum, ob durch eine Speicherung bei Webseitenbetreibern (u.ä.) in die Privatsphäre der Nutzer eingegriffen wird und diese getrackt werden.

Ähm, erstens kann man auch mit dem Hash Tracken, und zweitens rechne ich Dir den Hash schneller zurück als Du gucken kannst, zumindest bei IPv4. Sprich: das ist nichts weiter als Augenwischerei.

Ich dachte, Du wolltest gar keine Speichern? Natürlich sind Serverlogs nur was für Admins.

@Linux Nerd

"und müssen uns niemals mehr sorge vorm Abmahnanwalt machen. Denn IPs sind zur Identifizierung von Personen ja soooo ungeeignet...."

Muss man tatsächlich nicht, solange man glaubhaft machen kann, dass es auch jemand anders gewesen sein kann. Wozu es auch schon Richtersprüche gibt. "Im Zweifel für den Beklagten" gilt auch im Privatrecht.

Und zwar exakt, weil eine IP keine Verbindung zu einer Person zulässt. Vor allem reicht es in aller Regel den Abmahnern schnell einen Widerspruch zu schicken, wirklich auf einen Prozess wollen es die meisten gar nicht ankommen lassen, gibt ja genug Idioten die zahlen.

Ich dachte immer, der macht das, weil er die Ansicht (z.B.) des Bayrischen Landesamtes für Datenschutz, eine IP Adresse sei PII ad absurdum führen möchte, bzw. ein offizielles Gerichtsurteil herbeiführen, ob sie das nun ist oder nicht.

Denn lt. BLfD ist sie es, aber für die Website um die es geht dann wohl nicht.

Aber vielleicht liege ich da auch falsch.

Der Abmahnanwalt bekommt die IP i.d.r nicht aus den log Files, sondern aus Verrbindungsdaten. Die zweite potentielle Quelle, one click hoster werden die IP immer speichern (müssen), aber geben sie, soweit ich weiß nicht raus. Und paß auf! Auch mit Tor und VPN kannst du getrackt werden.

Was mir an der ganzen Diskusion immer fehlt, ist die Betrachtung der tatsächlichen Gefahren. Es werden immer nur abstrakte, nebulöse und irgendwie unscharfe Bedrohungen geraunt, ohne wirklich Beispiele für "Echtwelt-Probleme" zu iefern.

Was ist so schlimm daran, das Werbedienstleister passende Werbung einblenden?

Speziell im Fall Google sage ich mir immer: "Die betreiben keine Gefängnisse". Sprich, ein Datenfehler bei behördlicher Datenerfassung hat ein echtes Gefahrenpotential (=falsch Verdächtigung möglich), die Datenverarbeitung bei Dienstleistern führt dagegen nicht zu echten Gefahren.

Ich glaube auch nicht, dass Google Co Profile an zum Beispiel Versicherungen verkauft und damit ein wie auch immer geartetes Rating ermöglicht. Das krasseste wäre in diesem Zusammenhang eine "Risikoklasse" bei der Werbebuchung. Sprich, wer krank ist, sieht die Anzeige nicht. Die Seite aufrufen und bestellen bei der Versicherung geht aber trotzdem.

Es hat niemand geschrieben, dass IP-Adressen wertlos sind. Es hat auch niemand geschrieben, dass unsere Justiz vorhandene "IP-Protokolle" sinnvoll und zutreffend verwenden würde - Vorsicht! Denksatz! Ausgeführt wurde, dass aus den IP-Adressen alleine kein Rückschluss auf Personen möglich ist. Heute noch weniger als früher. Heute hat man einen Zugang für einen Haushalt, in dem tendenziell alle Mitglieder diesen Zugang auch tatsächlich nutzen. Und man hat in aller Regel noch WLan, sodass im Strafverfolgungsfall noch nachgewiesen werden muss, dass niemand fremder über WLAN gekommen sein kann.

Was ich immer sage: Den gläsernen Kunden/Menschen gibt es (noch lange) nicht; nur den Anschein eines solchen...

"Und die Provider sollten den Präfix verwürfen, das kann man i.d.R. aber auch zur Not selbst machen." Wie? Ich kenne nur Methoden ähnlich Tor, bei denen einem jemand anderer seine IP schenkt. Also wirklich nur eine äußerste Notlösung.

"Wenn jemand Nutzer Tracken will, verlässt er sich nicht darauf, sondern auf die für diesen Zweck viel besseren Methoden." Besser als die IP allein, aber das ändert nichts daran, dass die IP ein mächtiges Werkzeug innerhalb des Identifizierungswerkzeugskasten ist. Dinge wie Evercookie leben davon, dass, wenn bestimmte Anhaltspunkte wegfallen, die den Nutzer identifizieren, dies über andere überbrückt werden kann. Wenn ich jetzt meine Cookies lösche, aber mit derselben IP weitersurfe, kann derjenige, der das beobachtet dennoch die Verknüpfung mit den Daten der Cookies herstellen, wenn er diese noch gespeichert hat und er kann mir diese auch wieder auf den Rechner senden. Die meisten Leute laßen sich eben nicht alle paar Minuten eine neue IP geben, sondern diese bleibt gewöhnlich einen Tag lang konstant. Das ist viel Zeit zum Verfolgen - rein anhand der IP. Nur wenn der Rechner über Nacht aus ist und die Zwangstrennung zuschlägt, muss man anhand der anderen Methoden ermitteln, was er denn heute für eine IP hat. Und weiter geht's.

Ich kann hier einigen Kommentatoren nur Empfehlen den Artikel noch mal zu lesen.

Es geht hier um das Tracking von Nutzerverhalten und dafür ist die IP heutzutage unerheblich. Ein Cookie und deren modernen Varianten sind dauerhafter und lassen sich je nach Umgebung auch von anderen Diensten auslesen.

Das es dafür Möglichkeiten gibt das zu verhindern, ist unerheblich, da die grosse Mehrheit das nicht tut und genau deshalb werden diese Techniken auch massenhaft angewandt.

Die Daten die damit gesammelt werden sind das Problem, nicht die IP die mit der Verbindung gespeichert wird, diese ist für die Identifizierung von Straftätern wichtig, aber für das Tracking nahezu unbrauchbar.

Insofern erhöht die Klage - wenn sie denn Erfolg hat - die Gefahr vor Verbrechen im Internet, da es den Erfolg verringert eine IP im Schadenfall zu ermitteln. Es gibt auch viele Dienste die genau damit arbeiten, um z.b. Mailspam und Kommentarspam (Honeypots und Blacklists) zu verringern, wir profitieren also alle davon, dass IPs gespeichert werden.

Und es lenkt von dem Problem des Trackings ab, das wesentlich umfangreicher und meines erachtens auch gefährlicher ist.

Och Leute, manches was ich hier in den Kommentaren lesen muss, treibt mir die Tränen in die Augen: Wenn Ihr schon keine Ahnung habt, dann schreit doch nicht so laut, als ob ihr die Weisheit mit Löffeln gefressen hättet.

"wer über einen Telekom-DSL-Anschluss deren Video-Portal aufruft, erhält gleich seine Login-Daten vorausgefüllt."

Bis dieses Jahr hat die Telekom bei Mail-Abruf und -Versand über ihre POP3/IMAP/SMTP-Server Benutzer anhand ihrer IP-Adresse authentifiziert. Die Server haben dazu auf den RADIUS-Server zugegriffen, der die Benutzer bei der Einwahl authentifiziert hat. Dieser hat zur IP-Adresse die Login-Daten geliefert. Auf dem Video-Portal dürfte es genauso gemacht werden!

Was genau ist den verwürfeln? Was ändert sich dabei? Welcher Unterschied ist dann zum heutigen dynamischen IP Verfahren?

Ja..genau, der Präfix ändert sich, egal wie neudeutsch man das auch nun ausdrückt. Es ist das was wir jetzt haben. Nur...es ist nicht in Beton gegossen. Ja es ist noch nichtmal ausdrücklich bestätigt. Den hier ist auch ein Streit zwischen statischen IP Liebhabern und dynamischen. Die Statischen haben DynDNS satt, sie wollen ihre Dienste zuhause aufbauen statt sich mit viel Geld mtl was zu mieten. Direkt und am besten noch weg vom 50/5 Down/Up hin zu 25/25 oder sogar 10/50. Die andere Seite will aber dynamische IP wegen des besseren Schutzes.

Und dann muss man noch den Fall betrachten, wenn man spooft. Also einfach eine IP einträgt im Router und darüber online geht. Diese IP gehört einem nicht, nichtmal dem eigenen Provider. So wäre meine Session nicht auf mich rückverfolgbar. Ich müsste nichtmal einen proxy haben. Aber...das geht nicht, weil nur die mir zugewiesene IP auch am DSL-Port ankommen darf und transportiert wird. Spoofingschutz. Und so wird das bei IPv6 auch sein. Man wird nicht zulassen, das man den Präfix verändert nach eigenem Gutdünken. Wenn es nicht Providerseitig unterstützt wird, stehen wir machtlos da.

Bzgl Tracking, natürlich gibt es inzwischen Methoden es IP-los zu machen. Aber man hat generell das Problem, das es keine 100% saubere Erkennung gibt. Statistik redet von Wahrscheinlichkeiten. Wir erreichen eine 90% Genauigkeit(zb), also 90% der User denen wir die Werbung anzeigen gehört zur Zielgruppe. 10% sind leider schlecht erfassbar, weil sie aktiv dagegen arbeiten, sich Geräte in zu großen Gruppen teilen(Schul-PCs zb) oder sonst nicht sauber erfasst werden können. Mit eindeutigen IP-Präfix könnte man aber weitere 2-3% Genauigkeit erreichen.

Die Kunden dieses Trackings rechnen aber auch. Wenn Adidas(zb) 100 Millionen ausgibt für ne Werbekampagne die zu 90% die Zielgruppe erreicht sind 10 Millionen unnötig weggegangen. Und der, welcher nun einige der browserprivacytricks über die IP aushebelt und damit 93% erreicht kann mehr Geld verlangen vom Kunden. Und er wird seine Genauigkeit erhöhen, wenn es feste Präfix gibt. Es geht beim tracking natürlich nicht drum irgendwen persönlich immer wieder zu finden. Man muss sich das eher so vorstellen, als wenn man 10 Jahre morgens im Bus zur Arbeit fährt. Man kennt die Gesichter, jedenfalls die meisten. Aber man kennt nicht wer wer ist, was er tut, wie er heist, wo er wohnt...etc. Aber man erkennt ihn immer wieder. Auch wenn man ihn dann beim Abschliessen einer Haustüre antrifft oder beim betreten des örtlichen Sexshops. Und ohne von ihm mehr zu kennen, ist er im Kopf nun schon der kleine Perversling.

So funktioniert das was nach dem tracking kommt. Es geht also drum, wieder zu erkennen. Und da wäre eine feste IP bei IPv6 fatal. Man könnte zumindest jeden Anschluss 100% erkennen, bevor man das erste Byte zum Browser schickt.

Deswegen sollte auch weiterhin die IP zu den persönlichen Daten gehören und das speichern untersagt werden. Ich denke das 90% Genauigkeit völlig ausreichend sind. Strafrechtlich sind wir so oder so 100% erfassbar, weil Vorratsdatenspeicherung etc...

Da siehst Du es, die IP-Adresse ist kein personenbezogenes Datum, erst in der Verknüpfung weiterer Daten, die Du hier im übrigen freiwillig angeben kannst, wird ein personenbezug herstellbar.

Bei T-Online sind es im übrigen ähnlich aus. Du darfst das Trennungsgebot hier nicht ausser acht lassen.

Die IP-Adresse ist nur für den Netzbetreiber in seiner Funktion als Netzbetreiber ein personenbezogenes Datum, und auch nur dann, wenn er die Verknüpfung herstellt. Für Andere gibt es effektivere Methoden um einen personenbezug herzustellen...

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Ein Trend Micro Sicherheits-Blog

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Originalbeitrag von ItalDesign Sneakers High DamenSchuhe Keilabsatz/Wedge Keilabsatz Schnürsenkel Freizeitschuhe Altrosa Gr 36 Ls3002 LmfAc

Es gibt kaum eine aufregendere Thematik im Internet of Things (IoT) als „Connected Cars”. Gartner Tods Loafers aus Veloursleder aPUJgX
, dass es 2020 61 Millionen neue Fahrzeuge mit eingebauter Konnektivität geben wird. Doch je mehr wir uns einer Zukunft nähern, in der selbstfahrende Autos eine Selbstverständlichkeit sind, desto schärfer sollte das Bewusstsein für die Auswirkungen von Cyberbedrohungen in diesem Bereich sein. Bereits heute haben reale Angriffe und Vorführungen von Forschern das Potenzial für ernsthafte Schäden gezeigt.Vor diesem Hintergrund ist auch die eben angekündigte Partnerschaft von Trend Micro mit Panasonic zu sehen, im Rahmen derer die Expertise beider Unternehmen gefragt ist, um führende Cybersicherheitslösungen für Connected Cars zu entwickeln.

Sich ausweitende Angriffsfläche

Autos umfassen immer mehr Rechenleistung und Konnektivität, denn die Nachfrage nach digitaler On-Board-Funktionalität steigt. McKinsey zufolge können Connected Cars bis zu 100 elektronische Kontrolleinheiten (ECUs) enthalten, nämlich ins Auto eingebaute Computer, die eine Palette von Funktionen kontrollieren — vom Steuern und Bremsen bis zu Infotainment. Diese Einrichtungen erfordern hunderte Millionen Codezeilen und machen in ihrer Komplexität Lücken möglich, die Hacker dann ausnutzen können. Die Bedrohung hier liegt nicht allein im Datendiebstahl sondern auch bei der physischen Sicherheit.

Diese Bedrohungen existieren nicht mehr nur in der Theorie. 2015 gelang es Vans U LPE RED UnisexErwachsene Sneakers Rot Red/RED 36 EU k2ULN8yep
, einen Jeep Cherokee aus meilenweiter Entfernung zu hacken und die Kontrolle über das Steuer, die Bremsen und den Motor zu erlangen, während das Auto auf der Autobahn fuhr. Sie konnten über eine Konnektivitätsschwachstelle in das Uconnect Infotainment-System des Autos eindringen, um dann die Firmware zu modifizieren und neue Befehle abzusetzen. Als Reaktion auf den verursachten öffentlichen Wirbel der Hersteller betroffene Fahrzeuge zurück.

Dieser Forschungsarbeit folgten viele weitere ähnliche Versuche, die vorführten, wie breit die Angriffsfläche moderner Connected Cars geworden ist.

Eine neue Partnerschaft

Die Zusammenarbeit von Trend Micro und Panasonic soll in einer Cybersicherheitslösung für Connected Cars münden, wobei die jeweils einzigartigen Fähigkeiten der Partner in ein Produkt fließen, das effizient Einbrüche in ECUs , Infotainment-Geräte wie Navigationssysteme und Telematik-Geräte erkennt und verhindert.

Diesem Ziel dient Panasonics Control Area Network (CAN) Intrusion Detection and Prevention (IDP)-Technologie, die jeden nicht autorisierten Befehl, der an die Schlüssel-ECUs gesendet wird, erkennt und blockiert. Trend Micro wiederum steuert seine Expertise in IoT-Sicherheit, Schadsoftwareanalyse und das globale Sicherheitswissen bei, um IVI-Geräte vor Exploits zu schützen. Daten aus beiden Systemen werden an eine Cloud-Plattform zur Analyse geschickt und verdächtiger Verkehr wird blockiert.

Das gute Opfer

Im November lese ich zwei Mal aus meinem Buch Bequeme Damen Sandalen Zehentrenner KomfortSandalen Kork Bequem Strand Schnallen Schuhe 140851 Neonpink Steinchen Brooklyn 38 Flandell XuXe9al
, einmal in Berlin, einmal in Düsseldorf: Am 26.11. um 19:00 Uhr für den Deutschen Frauenring in der Ingeborg Bachmann Bibliothek, Nehringstr. 10 in Charlottenburg. Bitte unter mail@d-fr.de anmelden.Und am 28.11. um 16:00 für Bündnis 90/Die Grünen in Düsseldorf, die Adresse ergänze ich, sobald ich sie weiß.

***

Vor einigen Monaten schrieb ich für 39Null einen Text. Hier ist er.

„Und dann können Sie auch ruhig emotional sein. Also auch mehr über Ihre Gefühle sprechen“, sagte sie mir am Telefon, kurz bevor die Aufzeichnung begann. Ich hatte gerade über eine Stunde damit verbracht, der Journalistin zu erklären, was mir passiert war – ein Exfreund stalkte mich knapp zwei Jahre lang –, was ich dagegen unternommen hatte – erst lange nichts, dann eine Anzeige, dann habe ich alles, was er mir schickte, in einem Blog veröffentlicht –, ob das geholfen hat – es wurde weniger, und noch weniger, als ich ein Buch, „An jedem einzelnen Tag“, darüber veröffentlichte; allerdings ist das noch nicht so lange her, deswegen bin ich nicht sicher, ob es wirklich zu Ende ist. Sicher werde ich mir dessen ohnehin nie sein.

Mein Buch war auch der Anlass für das Radiointerview, in dem die Journalistin nun wiederholt fragte: „Aber wie hat sich das angefühlt?“ oder „hatten Sie dann auch schlaflose Nächte?“ oder „waren Sie da auch verzweifelt?“ Ich wies sie brüsk zurück, fand ihre Fragen unangenehm und übergriffig. Es genügte ihr nicht, wie ich meine Geschichte erzählte, sie wollte andere Sätze von mir hören, damit sich die Hörer, wie sie sagte, besser in meine Lage versetzen könnten. Sollte ich weinen? Die Fassung verlieren? Wohlmöglich meine Verzweiflung herausschreien? Ich habe mir das Interview nie angehört.

Als ich über ein Jahr vorher bei der Polizei saß, um für meine zweite Anzeige gegen Unbekannt wegen Nachstellung auszusagen, hatte ich mich gut vorbereitet. Ich trug ruhig und langsam – der Polizist tippte alles mit – den Hergang vor, zählte Postsendungen auf, wiederholte Beleidigungen und Drohungen, wollte ein möglichst objektives und vollständiges Bild meiner Lage zeichnen. Er fragte viel nach der vor Ewigkeiten zu Ende gegangenen, kurzen Beziehung zum Tatverdächtigen und zeitlichen Zusammenhängen, ich fügte kausale Übereinstimmungen hinzu, die keine Zufälle mehr sein konnten, las alte SMS vor, erinnerte mich an Geschehnisse, die Monate zurücklagen. Alles ohne eine Träne zu verdrücken ob der Gräuel, die ich da aufzählte. Ich hatte noch nicht mal einen Kloß im Hals.

Davor hatte ich mich gescheut, die Geschehnisse in ihrer Gänze zu erzählen, hatte vermieden, zu viel darüber zu sprechen, es lieber verdrängt, als mir klar vor Augen zu führen, was passierte. Hier, in diesem kleinen, grauen Büro, erzählte ich zum ersten Mal alles ausführlich – schließlich diente es dem Zweck der Tatverfolgung und Dingfestmachung des Täters. Ich achtete darauf, keine Fehler zu machen, nichts zu vergessen, sachlich zu bleiben und dadurch glaubwürdig zu sein. Danach schleppte ich im Wochentakt Säcke voller Post zur Wache, dazu stapelweise Ausdrucke der beleidigenden, verleumdenden und bedrohlichen SMS und E-Mails und Kommentare des Stalkers auf meinem Blog und auf Twitter.

Wenige Monate später wurde die Anzeige eingestellt. Der Amtsanwalt schrieb mir, dass es sich in meinem Fall „lediglich um Belästigung“ handele. Es sei nicht festzustellen, dass meine Lebensführung schwerwiegend beeinträchtigt sei. Bei meinen späteren Recherchen fand ich heraus, dass es an dem Stalker gar nicht lag. Es lag an mir: Ich war kein gutes Opfer.Was mir passierte, ist nichts Besonderes. Es ist weder einzigartig in der Konstellation noch in der Art oder dem Grad der Grausamkeit. Was mir passierte, passiert täglich Hunderten, Tausenden, Zehntausenden allein in Deutschland. Was mir passierte, ist so normal, dass der Amtsanwalt wohl keine zwanzig Minuten auf seine Entscheidung verschwendete – er überprüfte die Akte darauf, ob ich als Betroffene die drei Punkte, die in der heutigen juristischen Praxis eine schwerwiegende Beeinträchtigung der Lebensgestaltung markieren, erfüllte: Umzug, Arbeitsplatzverlust und die Angst, allein vor die Tür zu gehen. Das hatte ich nicht vorzuweisen, gerade mal meine Telefonnummer hatte ich gewechselt. Im Protokoll meiner Aussage stand nichts von Angstzuständen oder Panik. Also stellte er die Anzeige ohne weitere Ermittlungen ein. War ja nichts passiert.

Diese Fassung des deutschen Strafrechts in Bezug auf Nachstellung – dass die Reaktion des Opfers und nicht etwa die Handlung des Täters in Bezug auf Beharrlichkeit und Bedrohlichkeit bewertet wird – ist aus meiner Sicht freilich absurd. So absurd, dass ich schlicht nicht auf die Idee kam, dass es an mir wäre, Kriterien zu erfüllen, oder: ein gutes Opfer darzustellen.Mittlerweile habe ich mich in die merkwürdige Lage gebracht, wiederholt über mein Opfersein zu sprechen, mich als Opfer öffentlich zu verhalten, im Blog, in meinem Buch und in zahlreichen Interviews. Dabei wusste ich zunächst auch nicht, wie das geht. Und habe immer wieder Schwierigkeiten damit, meine Stimme zu finden. Wie erzähle ich das, was mir passiert ist, so, dass andere es verstehen?

Dass ich mir diese Frage überhaupt stelle, liegt daran, dass wir als Gesellschaft oft auch nicht wissen, wie man sich solche Geschichten anhört. Anstatt Betroffenen schlicht zuzuhören, fordern wir bestimmte Rahmenbedingungen, warten auf bestimmte Stichwörter, um das Leid der Opfer erfassen und anerkennen zu können. Wir wollen von der Verzweiflung erfahren, den schlaflosen Nächten, den Knoten im Kopf und den Stichen im Herz, von den Tränen und der Hoffnungslosigkeit. Gleichzeitig soll die Erzählung logisch sein, fehlerfrei und nachvollziehbar.

Jede Leerstelle oder Ungenauigkeit birgt die Gefahr der Unglaubwürdigkeit, oder – auch schlimm – der Übertreibung. Fehlt die emotionale Komponente, vermuten wir, dass es Es ist ein schmaler Grat, auf dem man als Opfer balanciert, emotional zugänglich soll man sein, dabei aber rational verständlich. Die Geschehnisse detailliert beschreiben und dabei bitte nicht die psychischen Wunden auslassen. Links und rechts davon gähnen die Abgründe Hysterie, Unmenschlichkeit oder Falschbeschuldigung. Aber die wenigsten traumatischen Erfahrungen lassen sich in eine klare, logische Erzählung verpacken. Sollten wirklich Betroffene die Aufgabe übernehmen, eine verständliche Narration über das eigene Trauma zu erarbeiten?

In einer schlechten Online-Kritik meines Buches schrieb eine Leserin, es fehlten die Emotionen, nicht ein Heulanfall werde geschildert, und zu allem Überfluss jettete ich munter durch die Welt; sie hatte anderes von einem (guten) Opfer erwartet und war enttäuscht von mir. Noch problematischer als diese nachträgliche Bewertung ist die präventive Wirkung solcher Kommentare. Wenn wir bestimmte Reaktionen und Äußerungen erwarten und bei ihrem Fehlen die Erzählungen von Betroffenen anzweifeln oder sie gar beschuldigen, wird Opfern eine Verantwortung aufgeladen, die sie nicht bewältigen können (oder sollten). Viele Betroffene finden es so schwierig, den Anforderungen an ein gutes Opfersein gerecht zu werden, dass es vermeintlich einfacher ist, zu schweigen. Dass es sich nicht lohnt, zu sprechen. So schützen wir die Täter.

„Psychologisches Harakiri“ nannte ein Freund mein Buch in einem, so hoffe ich immer noch, unbedachten Moment. Er meine damit die Aufmerksamkeit, die zahllosen Nachfragen, dass ich immer wieder über dieses Thema sprechen müsste, erklärte er später. Und vergaß, dass ich wenige Tage später den Bundesjustizminister Heiko Maas treffen würde, um ihm eine Petition zur Änderung des Stalkingparagrafen mit über 80.000 Unterschriften, die ich zugleich mit der Veröffentlichung des Buches gesammelt hatte, zu übergeben.

Lieber nicht darüber sprechen, besser alle Erinnerungen an den Stalker und das, was er getan hat, in eine Kiste packen und sie in der hintersten Ecke meines Kopfes verstauen, wo ich sie nie wieder anschauen muss. Wo sie einstaubt, verwittert, sich irgendwann auflöst, als hätte es sie nie gegeben. Lieber vergessen, was passiert ist, als immer wieder versuchen, eine Sprache dafür zu finden. Manchmal wünschte ich, das ginge.

Ein Jahr lang habe ich es sogar versucht, tat so, als würde ich nicht gestalkt, wollte mir nichts anmerken lassen, um dem Stalker keinen Sieg zu gönnen. Dachte, ich sei ein gutes Opfer, weil ich mich nicht unterkriegen ließ. Es brachte nichts, im Gegenteil: Er eskalierte, schickte immer öfter immer mehr und begann, meine Freunde anzuschreiben und mein Geld zu stehlen. Ich aber hatte Schuldgefühle und Erschöpfungszustände ob der Anstrengung, mein Leben um diesen Terror herum zu bauen.

Es führte keinen Weg daran vorbei, es gab nur den mittendurch. Psychologisches Harakiri wäre es, zu versuchen, ein gutes Opfer zu sein.

Die Erfahrung einer Betroffenen, gesammelt und veröffentlicht um das Ausmaß der Schwierigkeiten, die der Stalkingparagraf § 238 macht, darzustellen.

Wenn auch sie ihre Erfahrungen teilen möchten, schicken sie sie an stalkingerfahrung@gmail.comBitte fügen sie dieser Schilderung an, inwiefern wir ihren Namen verwenden dürfen sowie ein kurzes Statement, das die Veröffentlichung erlaubt. Ich behalte mir vor, Schilderungen zu kürzen oder zu editieren, wenn es der Lesbarkeit und/oder Verständlichkeit dient.

Und vergessen sie nicht, die Petition zur Änderung des Stalkingparagrafen zu zeichnen: change.org/stalkingparagraf

Ich wurde von meinem Exfreund über ein Jahr lang gestalkt, in dessen Verlauf ich umgezogen bin, mir eine neue Festnetz- und Handynummer zulegte, nicht mehr im Telefonbuch zu finden bin und auch sonst in keiner Weise auf sämtliche Kontaktversuche eingegangen bin.

Alles für deine erfolgreiche Bewerbung

Die meisten wichtigen Formulierungen verstecken sich im ersten sowie dem letzten Absatz des Bewerbungsschreibens. Da sich dort die meisten Floskeln verbergen, bereiten genau diese Absätze den meisten Bewerbern Kopfschmerzen.

Ein Beitrag von

Diese Tipps helfen dir bei der Bewerbung

Wo liegt das Problem bei diesen Absätzen?

Das Problem bei diesen Absätzen sind die sogenannten Floskeln, vor ESPRIT Sandale Kendra weiß yeppuKXt8
. Schließlich möchtest du nicht zu „“ klingen. Auf der anderen Seite weißt du, dass allein schon vermeintlich innovative Einstiege wie „“ zu einer Aussortierung der Unterlagen führen können, obwohl sich der Personaler an dieser Stelle noch nicht einmal deinen Lebenslauf angesehen hat. Schließlich bleibt dann für dich die Frage, wie du deine Sätze formulieren kannst, sobald du dich bewerben willst.

Wichtige Formulierungen im Bewerbungsschreiben: Absolute Tabus!

Wichtig ist, dass du die folgenden Tabus für dein Anschreiben immer im Hinterkopf behältst. Nicht nur für den ersten und letzten Absatz, sondern innerhalb des gesamten Bewerbungsschreibens . Es handelt sich dabei um diese:

Die Verwendung des Konjunktivs!

„Gerne hätte ich mich weitergebildet, doch leider fielen diese Veranstaltungen immer auf ein Wochenende. Da würde ich dann doch lieber ausschlafen, um meinen vollen Einsatz für das Unternehmen geben zu können.“

Die Nutzung von Superlativen!

„Als Jahrgangsbester habe ich die Universität hinter mir gelassen, um meine bemerkenswerten Fähigkeiten den besten Unternehmen zur Verfügung zu stellen.“ (Ist gerade dann nicht angebracht, wenn der Abschluss letztlich doch nicht so gut ausgefallen ist.)

Lügen!

„Mit meiner zehnjährigen Erfahrung als CEO kann ich auf einen umfangreichen Wissensschatz zurückgreifen, der mir bei der Ausbildung zum Bankkaufmann nach meinem erfolgreichen Abschluss der Realschule zugutekommen wird.“ (Überspitzt, aber es verdeutlicht, was gemeint ist.)

Nicht auf die Stellenausschreibung eingehen!

Rede nicht einfach nur von dir, sondern fokussiere dich auf die Eigenschaften, die in der Stellenausschreibung gefordert werden.

Unabhängig davon, wie locker du wirken möchtest oder wie schnell du das Eis zwischen dir und dem unbekannten Personaler brechen willst: Bleibe bei deiner Verabschiedung bei einem höflichen „“.

Trotz dieser Tabus bleibt die Frage, welche Formulierungen sich für den ersten und letzten Absatz deines Bewerbungsschreibens eignen. Halte dir dabei eine wichtige Redewendung immer vor Augen:

„Der erste Eindruck schreibt, der Letzte bleibt.“

Mit dem ersten Absatz deines Anschreibens legst du den Grundstein für den Eindruck, den ein Personaler von dir erhält. Mit dem letzten Absatz willst du so positiv in Erinnerung bleiben, dass der Personaler zu deinem Lebenslauf sowie zu deinen Zeugnissen greift.

Wichtige Formulierungen im Bewerbungsschreiben: Der erste Absatz

Der erste Absatz deiner Bewerbung beantwortet wesentliche Fragen:

Was nach vielen Fragen klingt, kannst du ganz leicht für den gelungenen Einstieg formulieren:

„ …derzeit befinde ich mich im letzten Semester meines Masterstudiengangs Medienkultur mit den Schwerpunkten Kommunikation-, Sozial- und Medienwissenschaft und bin nun auf der Suche nach einer Möglichkeit, erste berufliche Erfahrungen zu sammeln. Ihre Werbeagentur kenne ich bereits durch Ihre Mitarbeiterin Clara Fall, die mir ebenfalls von der vakanten Position berichtet hat. Auf ihren Erfahrungen beruhend habe ich einen sehr positiven Eindruck Ihres Unternehmens und möchte mich gerne bei Ihnen vorstellen.“

TIPP Hierbei handelt es sich lediglich um ein Beispiel für die Formulierung des ersten Absatzes. Nutze diesen Absatz folglich bitte nur als Inspiration!

Wichtige Formulierungen im Bewerbungsschreiben: Der letzte Absatz

Dieser letzte Absatz enthält wichtige Informationen, die nichts mit deinen reinen Qualifikationen zu tun hat. Mit diesem Abschnitt kannst du deinem potenziell künftigen Arbeitgeber folgende Informationen verraten:

Vergleichbar mit dem ersten Abschnitt, musst du auch in diesem Teil deines Anschreibens viele Informationen geben. Diese kannst du wie folgt formulieren:

Das Eintrittsdatum:

Das Eintrittsdatum in Kombination mit den Gehaltsvorstellungen:

TIPP Es handelt sich jedoch um reine Standardangaben, bei denen du nicht viele Möglichkeiten der Variation hast. Eine mögliche Abwandlung wäre zum Beispiel:

Die Kündigungsfrist:

Der Sperrvermerk in der Bewerbung:

Verweis auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch:

Dank für die Berücksichtigung der Bewerbung:

Die genannten Beispiele für einen gelungenen Abschluss deines Anschreibens lassen sich ganz leicht zu einem kompakten Absatz zusammenfügen. Dadurch dürfte es für dich keine Schwierigkeit sein, auf der einen DIN-A4-Seite zu bleiben , die du für dein Bewerbungsschreiben hast.

„Engagiert stehe ich der [Name des Unternehmens] ab dem [Datum] zu einem Bruttojahresgehalt von XX € zur Verfügung. Da ich mich zurzeit noch in einem Beschäftigungsverhältnis befinde, möchte ich Sie bitten, meine Bewerbung vertraulich zu behandeln. Gerne überzeuge ich Sie persönlich in einem Gespräch von meinen Fähigkeiten. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung und bedanke mich bei Ihnen für die Berücksichtigung meiner Unterlagen.“

Da es sich um teils geforderte Angaben, teils um einen wichtigen höflichen Abschluss handelt, solltest du diese Informationen liefern – obwohl die Absätze stark nach Floskeln klingen. Wie du die Sätze letztlich formulierst, bleibt jedoch dir sowie deiner Kreativität überlassen!

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Von | 2018-04-10T11:29:25+00:00 8. April 2016 | Bewerbungsschreiben , Bewerbungstipps |

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